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MEDIZIN UND PFLEGE

Hier erhalten Sie die bestmögliche Versorgung im Bereich Innere Medizin, Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Geriatrie, Anästhesie sowie in unseren Belegabteilungen für Augenheilkunde und Gynäkologie.

Regionalanästhesie im St. Joseph-Krankenhaus Prüm

Wird eine Schmerzausschaltung für eine bestimmte Körperregion benötigt (z. B. bei Operationen an Hand, Arm, Schulter oder Fuß, Knie, Hüfte oder Leiste) so lassen sich durch die Anwendung von Lokalanästhetika genau diese Regionen betäuben. Je nach Wunsch des Patienten, kann zusätzlich zu einer Teilnarkose ein Medikament zum Schlafen gegeben werden. Auf eine künstliche Beatmung mit einem Beatmungsgerät kann dabei verzichtet werden.

Schon seit mehr als 100 Jahren werden regionale Anästhesieverfahren angewendet, die stets unter Überwachung von Atmung und Herz-Kreislauffunktion (Sauerstoffsättigung, Puls, EKG und Blutdruck) durchgeführt werden. Die praktische Durchführung dieser Verfahren, erfolgt immer unter sterilen Bedingungen. Um die Nerven oder Nervengeflechte der zu betäubenden Körperregion mit Lokalanästhetikum zu umspülen, werden nach Betäubung der Haut, spezielle, nicht-traumatisierende Punktionsnadeln verwendet, über die man auch einen Katheter vorschieben kann, der zur Schmerzstillung, über die Zeit der Operation hinaus, dient. Je nach Lokalisation werden Ultraschall und/oder elektrische Reize zur exakten Punktion mit zur Hilfe genommen. Die Schmerzausschaltung in der bestimmten Körperregion benötigt – ähnlich wie bei einer Zahnbehandlung – eine gewisse Zeit. Die sich entwickelnde Schmerzausschaltung wird durch den Anästhesisten kontrolliert, der erst dann die Zustimmung zur operativen Versorgung gibt, wenn die gewünschte Anästhesieausbreitung erzielt ist.

Das für Ihre Operation in Frage kommende Regionale Anästhesieverfahren, wird der Narkosearzt beim Aufklärungsgespräch genau erörtern und Ihre Fragen dazu gerne beantworten.