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MEDIZIN UND PFLEGE

Hier erhalten Sie die bestmögliche Versorgung im Bereich Innere Medizin, Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Geriatrie, Anästhesie sowie in unseren Belegabteilungen für Augenheilkunde und Gynäkologie.

Intensivmedizin im St. Joseph-Krankenhaus in Prüm

Unsere interdisziplinäre Intensivstation wird von der anästhesiologischen Abteilung geleitet. Sie dient der Betreuung kritisch kranker Patienten mit besonderem Pflege- und Behandlungsbedarf. Die 2013 errichtete Station verfügt über 4 moderne Zimmer mit jeweils 2 Bettplätzen. 2 dieser Zimmer sind mit spezieller Technik zur Isolation von Patienten ausgerüstet. Weiterhin bietet die zeitgemäße technische Ausstattung der Zimmer unter anderem die Möglichkeit zu hochmoderner und genauester Überwachung und Kreislauftherapie (incl. Picco System) sowie zur invasiven und nicht-invasiven Beatmung schwerstkranker Patienten.

Unser Kern-Behandlungsteam besteht aus dem Pflegepersonal sowie den Ärztinnen und Ärzten der Intensivmedizin, Anästhesiologie, Inneren Medizin, Geriatrie und Chirurgie. Ergänzt und abgerundet wird diese Besatzung durch konsiliarisch arbeitende Physiotherapeuten, Logopäden, Seelsorger, Kollegen des Sozialdienstes sowie Gynäkologen, Neurologen, Neurochirurgen, Radiologen und Ophthalmologen.

Unser Team verfügt über eine Vielzahl von zusätzlichen ärztlichen Qualifikationen im Bereich der speziellen Intensivmedizin, der Notfallversorgung, der Kardiologie, der Nephrologie, der Geriatrie sowie der Schmerztherapie und Palliativmedizin. Im pflegerischen Bereich verfügen zahlreiche Kollegen und Kolleginnen über die Fachweiterbildung in der Anästhesie- und Intensivmedizin.

Uns ist bewusst, dass die intensivmedizinische Betreuung sowohl für den Patienten als auch für nahestehende Personen immer eine Ausnahmesituation bedeutet. Für die erfolgreiche Gesundung sind Lebensmut und Motivation des Patienten mindestens genauso wichtig wie die kompetente medizinische und pflegerische Betreuung mittels hochmoderner Technik. Hier können nahestehende Personen einen wesentlichen und unersetzlichen Beitrag leisten. Bringen sie bei Ihrem Besuch gerne Bilder, Fotos und Musik mit. Gespräche mit geliebten Personen und das Vorhandensein vertrauter Gegenstände lassen die vielmals steril und befremdlich anmutende Umgebung heimischer wirken. Der Gebrauch von Mobilfunkgeräten sowie die Nutzung des Internets ist unseren Patienten natürlich jederzeit gestattet.

Eine häufige Komplikation eines Intensivaufenthaltes ist das so genannte Delir. Es ist meist gekennzeichnet durch plötzlich auftretende Verwirrtheitszustände, Gedächtnislücken, Einschränkungen des Bewusstseins oder Wahrnehmungsstörungen. Auslöser hierfür ist unter anderem die ungewohnte Umgebung und eine damit einhergehende drastische Veränderung des gewohnten Tagesablaufs des Patienten. Auch verabreichte Medikamente, schwere Operationen oder die Erkrankung selbst können Gründe hierfür sein. Das unerwartete Auftreten eines Delirs ist sowohl für die Patienten als auch ihre Angehörigen häufig ein großer Schock einhergehend mit der Sorge einer dauerhaften Pflegebedürftigkeit. Bitte lassen Sie sich versichert sein, dass eine Großzahl aller intensivmedizinischen Delire eine vorübergehende Komplikation darstellen und die kognitiven Einschränkungen nur seltenst und in stark abgeschwächter Form bestehen bleiben. Zur Prophylaxe eines Delirs versuchen wir eine möglichst geräuscharme und entspannte Atmosphäre herzustellen in der der Tag-Nacht Rhythmus des Patienten respektiert wird. Weiterhin sollte der Patient über seine benötigten Hilfsmittel verfügen (Brille, Hörgerät, Zahnprothese) um sich in der ihm unbekannten Umgebung gut orientieren zu können.

Um ungestörte Besuche zu ermöglichen haben wir Kernbesuchszeiten in unseren Stationsablauf integriert. Trotzdem kann es zum Beispiel vorkommen, dass Angehörige gebeten werden, die Station zu verlassen, während andere gerade hereingebeten werden. Auch Wartezeiten innerhalb der Besuchszeiten können vorkommen. Gründe hierfür können Notfälle auf der Station, nicht verschiebbare Untersuchungen und Visiten oder aufwendige pflegerische Maßnahmen sein.

Wir bitten Sie hier um Ihr Vertrauen, dass wir alle Entscheidungen in Zusammenhang mit Besuchen immer individuell und nach bestem Wissen und Gewissen treffen und das Wohl unserer Patienten stets oberste Priorität hat. So sind natürlich auch Besuche außerhalb der Besuchszeiten in Rücksprache möglich.

Falls möglich suchen wir immer den engen Dialog mit unseren Patienten um sicherzustellen, dass Ziel und Ablauf der von uns geplanten Therapie mit den Wünschen und Vorstellungen des Patienten übereinstimmen. Gerne informieren wir auch die Angehörigen in Rücksprache mit dem Patienten über den Behandlungsverlauf. Wir bitten Sie jedoch um Verständnis, dass es uns aus zeitlichen und datenschutzrechtlichen Gründen unmöglich ist, mehrere Angehörige eines Patienten gleichermaßen zu informieren. Bitte ernennen Sie daher einen Ansprechpartner für uns und hinterlassen die Kontaktdaten auf der Station. Dieser Ansprechpartner hat dann die Möglichkeit, weitere Familienmitglieder zu informieren.

Für detailliertere Auskünfte stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!