Chirurgie - Mit Nadel, Tupfer und Herz

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

die Abteilung für Chirurgie am St. Joseph-Krankenhaus bietet ein breites und modernes Leistungsspektrum auf hohem medizinischem Niveau an.

Die Schwerpunkte der chirurgischen Abteilung sind die Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie und orthopädische Chirurgie, Viszeralchirurgie, Laparaskopische Chirurgie und Notfalleingriffe bei gefäßchirurgischen Erkrankungen.

Die verschiedenen Behandlungsverfahren in unserer Abteilung zielen darauf ab, die natürliche Funktion von menschlichen Organen wiederherzustellen.

Wo früher bei Erkrankungen aufwändige, risikobehaftete und große operative Zugänge nötig wurden, hat sich heute häufig die minimal-invasive Chirurgie, im Volksmund als Schlüssellochchirurgie bekannt, durchgesetzt. Dabei wird mit möglichst kleinen Schnitten und ohne große Weichteilverletzung das Operationsziel, von der Gallenblasenentfernung bis zur Kniegelenk-Operation, erreicht.

Vorteile sind unter anderem geringere nachoperative Beschwerden und ein in der Regel schnellerer Heilungsprozess, der zu einem kürzeren Krankenhausaufenthalt führt.

Siegelverleihung

Das St. Joseph-Krankenhaus hat das „DHG-Siegel Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ erhalten, das die Deutsche Herniengesellschaft verleiht. Voraussetzungen sind die „operative Versorgung von mindestens 30 Hernienpatienten pro Jahr, die Teilnahme an der Qualitätssicherungsstudie Herniamed und die Vollmitgliedschaft der beantragenden Hernienoperateure in der DHG einschließlich der Europäischen Herniengesellschaft“.

Zu den Eingeweidebrüchen, sogenannten Hernien, zählen zum Beispiel Leistenbrüche, Nabelbrüche oder Narbenbrüche. Um die Qualität in der Hernienchirurgie zu verbessern, hat die gemeinnützige Gesellschaft Herniamed, ein bundesweites Netzwerk von besonders an der Hernienchirurgie interessierten Chirurgen, eine internetbasierte Qualitätssicherungsstudie gestartet. Darin werden Hernienoperationen erfasst. Da die Ergebnisse über mehrere Jahre verfolgt werden, können auch später auftretende Probleme erkannt werden. Dadurch sollen die Ärzte bessere Therapiemöglichkeiten für ihre Patienten ausarbeiten können.
Der Siegelverleihung folgen Kontrollen und eine Rezertifizierung, die auch Ergebnisse von Nachkontrollen beinhaltet.