Allgemein- und Viszeralchirurgie

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Patientinnen und Patienten,
sehr verehrte Kolleginnen und Kollegen,

die Chirurgie am St. Joseph-Krankenhaus in Prüm kann auf eine sehr lange Tradition verweisen. Dabei hat sie sich zum Wohle der Patienten deutlich weiterentwickelt und nunmehr einen hohen Grad der Spezialisierung erreicht. Durch die Etablierung der Viszeralchirurgie (Chirurgie der inneren Organe; „Bauchchirurgie") als selbstständiger Abteilung innerhalb der Chirurgischen Klinik tragen wir diesem Umstand Rechnung.

Neben den bewährten Bereichen der Allgemeinchirurgie werden die Schwerpunkte insbesondere um die Methoden der minimalinvasiven und laparoskopischen Operationsverfahren (MIC, „Schlüssellochchirurgie") erheblich erweitert. Eine wesentliche zusätzliche Gewichtung stellt die Onkologische Chirurgie (Chirurgie von Krebserkrankungen) dar.

Gemeinsam mit der Orthopädie und Unfallchirurgie versorgen wir jährlich über 2.000 Patienten stationär. Nach den Operationen stehen im Bedarfsfall Betten auf der interdisziplinären Intensivstation bereit, die eine weiterführende und umfassende Behandlung ermöglicht. In unseren Räumen der Chirurgischen Ambulanz führen wir viele kleinere Eingriffe ambulant durch. Hier erfolgt zunächst auch die Aufnahme, Untersuchung und erste Therapie für akut Erkrankte.

Darüber hinaus bieten wir unseren Patienten Sprechstunden nach vorheriger Terminvereinbarung an.

Die persönliche Ansprache unserer Patienten durch die behandelnden Ärzte steht ebenso wie die beste medizinische Versorgung nach dem neuesten Stand ganz im Vordergrund. Zusammen wollen wir unseren Patienten das Gefühl von Sicherheit, Geborgenheit und medizinischer Kompetenz vermitteln. Dabei ist das Patientenwohl oberstes Prinzip.

Siegelverleihung

Das St. Joseph-Krankenhaus hat das „DHG-Siegel Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ erhalten, das die Deutsche Herniengesellschaft verleiht. Voraussetzungen sind die „operative Versorgung von mindestens 30 Hernienpatienten pro Jahr, die Teilnahme an der Qualitätssicherungsstudie Herniamed und die Vollmitgliedschaft der beantragenden Hernienoperateure in der DHG einschließlich der Europäischen Herniengesellschaft“.

Zu den Eingeweidebrüchen, sogenannten Hernien, zählen zum Beispiel Leistenbrüche, Nabelbrüche oder Narbenbrüche. Um die Qualität in der Hernienchirurgie zu verbessern, hat die gemeinnützige Gesellschaft Herniamed, ein bundesweites Netzwerk von besonders an der Hernienchirurgie interessierten Chirurgen, eine internetbasierte Qualitätssicherungsstudie gestartet. Darin werden Hernienoperationen erfasst. Da die Ergebnisse über mehrere Jahre verfolgt werden, können auch später auftretende Probleme erkannt werden. Dadurch sollen die Ärzte bessere Therapiemöglichkeiten für ihre Patienten ausarbeiten können.
Der Siegelverleihung folgen Kontrollen und eine Rezertifizierung, die auch Ergebnisse von Nachkontrollen beinhaltet.